Ein Rahmenkredit bezeichnet eine Form des Kredites, bei welchem eine Überziehung getätigt wird, die über den normalen Dispositionsrahmen hinausgeht. Beträge können hier durchaus schon mal größer sein als bei einem Dispositionskredit. Viele Banken bieten diese flexible Form des Kredites mittlerweile an. Für Kunden ist dieser oft sehr attraktiv, da sie über die Geldmittel verfügen können, wenn größere Anschaffungen anstehen und da oft auch günstigere Zinssätze als bei einem Dispositionskredit angeboten werden, die den Rahmenkredit zusätzlich attraktiver machen.
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Der Kreditnehmer kann sein Girokonto mit dem vereinbarten Kreditlimit überziehen wobei zu erwähnen ist, dass hierbei, wie bei dem gewöhnlichen Dispositionskredit auch, keine Rückzahlungen in bestimmten monatlichen Höhen zu leisten sind. Mit den Zinsen für den Rahmenkredit muss man natürlich rechnen. Rahmenkredite stellen schon seit vielen Jahren eine Möglichkeit dar, über eine höhere Kreditsumme zu verfügen. Wenn der Dispositionskredit nicht mehr reicht, kann der Rahmenkredit eintreten.
Um einen Rahmenkredit beantragen zu können, muss man ein Mindestalter von 22 Jahren haben. Das Höchstalter beträgt 66 Jahre. Wie auch bei anderen Kreditformen muss der Kreditnehmer ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vorweisen können. Ein fester Wohnsitz gehört ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen. Die Kreditsumme und die Laufzeit des Rahmenkredites werden festgelegt. Eine Mindestrate wird ebenfalls ermittelt. Diese kann jedoch schwanken, da im Gegensatz zu einem Dispositionskredit, der Zinssatz nicht konstant bleibt. Eine vorzeitige Tilgung ist jederzeit möglich. Über die vorab festgelegte Kreditsumme, kann man im Falle einer Tilgung im Anschluss jedoch wieder verfügen.
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